Den bisherigen Erkenntnissen der Archäologen zufolge war der erste chinesische Kaiser Qin Shihuangdi. Er soll mit seiner Karawane unter anderem durch die fruchtbaren Lössberge gezogen sein, allerdings war der Kaiser zu jener Zeit, im Jahre 210 v. Chr., bereits zwei Monate tot. Das sollte aber noch niemand erfahren, weshalb die Karawane mit zahlreichen Ladungen Trockenfisch versehen war, damit niemand den verwesenden Leichnam erschnuppern konnte.

Endlich in den Lössbergen angekommen, bereiteten die Untertanen des Kaisers ihm ein fürstliches Grab. Die Grabstätte soll Aufzeichnungen zufolge unzählige Nachbauten von Palästen, sogar der Natur beinhalten. Große Flüsse wurden aus Quecksilber hergestellt und mittels Maschinen am Laufen gehalten. Selbstschussanlagen wurden montiert, um Eindringlinge vom Grab fern zu halten.

Ob dem so ist, können die Archäologen noch nicht bestätigen, denn bisher wurde das Grab noch nicht geöffnet. Dabei weiß man längst, wo es sich befindet. Die Befürchtung allerdings ist, dass die Grabbeigaben an der Luft innerhalb weniger Stunden verfallen, weil man noch keine Lösung kennt, sie zu konservieren. Der Lössboden dagegen konserviert hervorragend. Derzeit werden nur die vielen Gruben rund um die Grabstätte des ersten chinesischen Kaisers bei Ausgrabungen berücksichtigt. Die gesamte Grabanlage nimmt dabei eine Fläche ein, die größer als Manhattan ist. Noch in diesem Jahr sollen die ersten Museen Ausstellungen mit den bereits gefundenen Figuren und Modellen eröffnen. Bis das Grab des ersten Kaisers Chinas jedoch geöffnet wird, wird noch einige Zeit vergehen.

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