Pressemeldungen zufolge muss sich Asien aufgrund des fortschreitenden Klimawandels auf große Flüchtlingswellen einstellen. Nach einem Berichtsentwurf der Asiatischen Entwicklungsbank sind die Länder Asiens zukünftig am schwersten vom Klimawandel betroffen.

Verschiedene Regionen Asiens sind besonders gekennzeichnet durch eine hohe Bevölkerungsdichte und steigende Umweltrisiken. Die Folgen der Erderwärmung können in den nächsten Jahrzehnten gigantische Flüchtlingsströme auslösen. Ungeachtet der internationalen Bemühungen zum weltweiten Klimaschutz sind asiatische Regierungen gefordert, sich auf derartige Flüchtlingsströme einzustellen und vorkehrende Maßnahmen zu treffen. Der Bericht der Asiatischen Entwicklungsbank soll in der kommenden Woche veröffentlicht werden.
Die Folgen der Erderwärmung und des Klimawandeln sind in den asiatischen Gebieten besonders spürbar. Einer WWF-Studie zufolge bedroht der Klimawandel schon heute besonders die Millionenstädte Asiens. Das enorme Wirtschaftswachstum sorgt in den Metropolen Asiens zu hohen CO²-Ausstössen und Treibhausgaseffekten.

China ist heute der größte CO²-Produzent der Welt. Auch Teile Indiens oder der Philippinen leiden schon heute unter den Folgen des Treibhausgasausstoßes. Besonders gefährdet seien die Gebiete um Manila auf den Philippinen, Dhaka in Bangladesch, Jakarta in Indonesien sowie einiger Regionen Chinas.

Steigende Meeresspiegel, Flutkatastrophen, Hitzewellen oder dramatische Regenfälle sind Vorboten einer zukünftig dramatischen Entwicklung in der Metropolen Asiens. Nach einer Studie lebten im vergangenen Jahr 89 Prozent der von Naturkatastrophen betroffenen Menschen in Asien. Weltweit hatten etwa 207 Millionen Menschen unter diesen folgen zu leiden. Zerstörerische Tropenstürme haben Manila im Oktober 2010 großteils unter Wasser gesetzt.

Pressemeldungen zufolge waren das die schwersten Überschwemmungen seit 40 Jahren. Im letzten Jahr richteten Überschwemmungen und Erdrutsche einen Schaden von über ca. 18 Milliarden Dollar an. Die Sachschäden der Flutkatastrophe in Pakistan belaufen sich auf ca. 9 Milliarden Dollar.

Aktuell sorgen die Überschwemmungen in Sri Lanka zu einer Vertreibung der Menschen aus ihren Lebensräumen. Betroffen sind eine Millionen Menschen mit steigender Tendenz. Riesige Anbauflächen und Ortschaften seien überschwemmt. In den nächsten Tagen ist mit weiteren starken Niederschlägen zu rechnen.

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