Karte

Die kilometerlangen Sandstrände im Süden Indiens ziehen sehr viele Touristen an. Dort findet man auch große Kokospalmen. Die Küstenlinie Indiens hat über 7000 Kilometer Länge. Man findet in Indien aber auch dürre Steppen und Wüsten. Dichte Mangrovenwälder und Dschungel gibt es genauso wie Gebirge.

Im Landesinnern von Südindien findet man das Hochland von Dekan. Die durchschnittliche Höhe dort liegt zwischen 800 und 100 Meter. Hochebenen, Flüsse und Gebirgszüge gliedern dieses Hochland. Im Osten und im Westen dieser Ebene liegen die sogenannten Ghats. Die Koromandelküste ist den Ostghats vorgelagert. Im Westen fallen die Ghats steil ins Meer ab.

Weniger als ein Fünftel des Landes besteht aus Wald. An den Flussmündungen des Ganges und auch des Brahmaputras befinden sich die größten Mangrovensümpfe der Welt. Sie haben eine Größe von 4000 Quadratkilometern.
Im Südwesten und im Nordosten findet man feucht tropische Regenwälder. Die vielen Gebirgsketten die Indien durchlaufen werden von tiefen Tälern durchzogen die fruchtbare Schlemmlandschaften beherbergen.
Im Osten des Himalayas findet man immer grüne Kastanien und Eichen. Rhododendron wächst in den höheren Lagen des Himalayas. Durch Rodungen wurde die reichhaltige Tierwelt gefährdet. Daraufhin richtete man viele Naturschutzgebiete ein und versuchte die verschiedenen Tierarten, die vom Aussterben bedroht waren, wie zum Beispiel der indische Elefant, das Gaurarind, der Löwe oder das indische Rhinozeros zu retten.

Ein Teil des Indus Tieflands gehört im Nordwesten zu Indien. Dieses Tiefland nennt man auch Punjab. Südlich davon liegt die Wüste Tharr. Sie ist die trockenste Region Indiens.

Im Himalaya findet man ein Paradies für Bergsteiger. Der Mount Everest, der höchste Berg der Welt gehört zwar zu Nepal, will man ihn jedoch besteigen muss man auch durch Indien. Der höchste Berg Indiens der Kangchenjunga ist der dritthöchste Berg des Himalayas.
Die Landschaften Indiens sind also so vielseitig, dass jeder das finden kann, was er zum Urlaub machen, sucht.