Eines der größten Regenwaldgebiete der Welt findet man in Indonesien, daher findet man dort tropisches Klima. Auf Sulawesi, Papua, Sumatra, den Molukken, Borneo und Westjava schwanken die Temperaturen weder im Jahres- noch im Tagesverlauf. Im Durchschnitt findet man hier Temperaturen um die 25 Grad. Auf einigen anderen Inseln beeinflusst der Monsun das Klima. Man findet im Tagesverlauf Schwankungen zwischen 6 Grad und 12 Grad. Der Wintermonsun löst hier die Trockenzeit aus, die die Bäume veranlasst, die Blätter abzuwerfen. Der Südwestmonsun bringt feuchte Luftmassen und viel Regen. Jahreszeiten werden in Indonesien nicht unterschieden. Die Temperaturen verändern sich nicht sehr im Jahresverlauf.
Da Indonesien in der Nähe und auf dem Äquator liegt, ist die Luftfeuchtigkeit überall hoch. Die durchschnittlichen Temperaturen liegen an der Küste zwischen 24 Grad und 35 Grad, im Inland zwischen 20 Grad und 30 Grad und im Gebirge zwischen 16 Grad und 26 Grad. Hier kann es in der Nacht auch schon mal empfindlich kalt zu werden.
Auf Java kommt es von Juni bis Oktober zu geringen Niederschlägen, was zu einer echten Trockenheit führen kann, die im Norden Javas ein bis drei Monate dauern kann. Auf Madura kann die Trockenzeit drei bis vier Monate anhalten und südöstlich von Surabaya sogar bis zu sechs Monate. Von November bis März kann es bis zu 20 Tage im Monat regnen.
Auf Sumatra ist die Hauptregenzeit von Oktober bis April. Von Juni bis August regnet es sehr wenig, aber eine ausgesprochene Trockenzeit gibt es auf Sumatra nicht.
Von Dezember bis März regnet es auf Bali zwischen 11 und 18 Tagen pro Monat. Es ist möglich, das es im Bergland bis zu 24 Tage im Monat regnet.
Zwischen Mai und September ist fast in ganz Indonesien Trockenzeit und man kann angenehm reisen. Man sollte sich jedoch vorher über die durchschnittlichen Temperaturen informieren, um so die beste Reisezeit zür sich zu finden.
