Wer ins Ausland reist, sollte sich vor Antritt der Reise möglichst über die jeweiligen Sicherheitsrisiken und Bestimmungen informieren, damit der geplante Urlaub zum überraschenden Abenteuer wird. Dasselbe gilt eben auch für die philippinischen Inseln.
Im Allgemeinen gelten die Philippinen als reisesicheres Land. Der überwiegende Teil der Bevölkerung ist gastfreundlich und zuvorkommenden gegenüber ihren Gästen. Kriminalität wie Diebstahl oder Betrügereien gibt es mehr oder weniger in jeder Stadt. Zu den Opfern zählen oft Schwache, Unvorsichtige und Touristen. Allgemeine Hinweise, wie auf das Gepäck achten oder auf die Geldbörse sicher aufbewahren, dürften auch für die Philippinen selbstverständlich sein. Doch es überschreitet nicht die Risiken jedes anderen Urlaubslandes.
Sehr interessant sind die Tricks, auf die unwissende ausländische Besucher immer wieder hereinfallen. Wie bereits in den Verhaltensregeln beschrieben, sind die Filipinos ehrenhafte Bürger und würden nie trotz Armut einen Fremden um finanzieller Hilfe bitten. Sollte dies trotzdem geschehen, ist Vorsicht geboten. Erfahrungen belegen, dass es sich um Betrüger handelt, welche die Gutgläubigkeit und Schwäche anderer Menschen ausnutzen wollen. Es gibt Berichte, nach denen die Touristen in einen Hinterhalt gelockt und anschließend ausgeraubt wurden.
Man sollte sich auch nicht davon verführen lassen, wenn man von einem unbekannten Filipino auf der Straße oder in einem Cafe angesprochen wird, der behauptet, dass man sich vom Flughafen her kennt. Auch hier ist Vorsicht geboten. Die Einladungen zu einem Besuch nach Hause kann ebenfalls ein hinterhältiger Vorwand sein. Kommt man trotzdem in so eine Situation, sollten Betroffene ihre Gesundheit denken, nicht den Helden spielen und den Betrügern gewähren lassen. Abschrecken sollte dies jedoch nicht, da selbst Deutschland Sicherheitsrisiken birgt und die bekannten Fälle nicht häufiger auftreten als in jedem anderen Urlaubsland.
Für die Philippinen gibt es bestimmte Sicherheitswarnungen. Die politischen Verhältnisse lassen das Land an manchen Orten nicht zur Ruhe kommen. Speziell im Süden, aber auch in jüngster Vergangenheit in Manila, kam es in der Vergangenheit immer wieder zu zum Teil auch blutigen Auseinandersetzungen zwischen rivalisierende Gruppen. Leidtragende dieser Übergriffe und Anschläge sind zum größten Teil die zivile Bevölkerung. Allgemein sind die Touristenzentren und öffentlichen Einrichtungen sicher, da sie vielerorts von öffentlichen und privaten Sicherheitsdiensten gut abgesichert werden.
