Luzon ist eine Insel im Norden der Philippinen und gehört zur gleichnamigen Inselgruppe Luzon. Die Insel ist politisches sowie wirtschaftliches Zentrum der Philippinen. Im 16. Jahrhundert stand die Insel unter der Herrschaft der Spanier und hieß Nueva Castilla.

Die Insel verfügt über eine Fläche von mehr als 100.000 km², auf der etwa 30 Millionen Einwohnern leben. Sie ist im Norden durch die Luzonstraße und im Süden durch die Sibuyan-See begrenzt. Im Osten bildet die Philippinische See eine natürliche Grenze und im Westen liegt das Südchinesische Meer.

Auf Luzon liegt in der Manilabucht die Hauptstadt der Philippinen, Manila. Die Manilabucht mit ihrem engen Eingang bietet optimalen, natürlichen Schutz. In Manila sind interessante Attraktionen wie das Nationalmuseum der Philippinen, die Stadtfestung Intramuros mit der Kathedrale von Manila und dem Gouverneurspalast, der offizielle Wohnsitz des Präsidenten von Manila genannt Malacañang Palace und die barocke San-Agustin-Kirche zu besichtigen.

Die Stadt bietet als kulturelles Zentrum auch zahlreiche Möglichkeiten zum Besuch von Musik- und Theaterveranstaltungen.

Auch außerhalb von Manila hat die Insel Luzon einiges zu bieten. In den Nationalparks der Insel wie dem Hundred Islands Nationalpark, dem Quezon National Park oder dem Mount Pulag National Park kann man die vielfältige Natur bewundern. So liegt der Mount Pulag, der höchste Berg von Luzon im Mount Pulag National Park. Zudem finden sich zahlreiche aktive Vulkane auf Luzon.

Besonders interessant ist dabei der Vulkan Taal, der rund 50 Kilometer südlich von Manila mitten in dem Taalsee auf einer Insel liegt. Die in den mittleren Philippinischen Kordilleren bei Banaue gelegenen Reisterrassen bieten ebenso einen wunderschönen Anblick und sind seit 1995 Teil des UNESCO Weltkulturerbes.

Auch heute noch ist auf Luzon der Einfluss der spanischen Kolonialherrschaft zu sehen. So ist Vigan City an der Westküste von Luzon die älteste bestehende spanische Kolonialstadt und gehört seit 1999 zum UNESCO Weltkulturerbe.

Auch die Fuerza de Santiago, eine Festung im Viertel Intramuros in Manila, zeugt von der Herrschaft der Spanier. Sie war ab dem 16. Jahrhundert ein wichtiger Stützpunkt der Spanier zur Verteidigung ihrer Kolonialgebiete.

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