Kalkutta, eine der bekanntesten Städte in Indien, hat seinen Besuchern viel zu bieten. Dennoch ist die Stadt in den vergangenen Jahren vorwiegend für Armut und Schmutz bekannt geworden, weniger jedoch für seine Schönheit. Das soll sich jetzt ändern.

Zur Grundsteinlegung des Millenium-Parks am Hugli hat die derzeitige Regierungschefin von Westbengalen, Mamata  Banerjee, ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: Die Uferpromenade am Hugli soll nach dem Vorbild Londons verschönert werden.

Die Erinnerung an die englische Hauptstadt findet sich in ganz Kalkutta wieder, wurde die Stadt doch zur Hauptstadt der Kolonie Britisch-Indien erklärt. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts gehörte Kalkutta sogar zu den wohlhabendsten indischen Städten, es herrschte ein wahrer Bau-Boom, an den auch heute noch zahlreiche Erinnerungen zu finden sind. Die prächtigen Kolonial-Bauten können Besucher nach wie vor bewundern, wenngleich die Bausubstanz durch das heiße und feuchte Klima schon recht stark in Mitleidenschaft gezogen wurde.

Weiterhin sind verschiedene Parks und Spazierwege, eine reichhaltige Gastronomie, Meditationsorte und eine Kunstgalerie samt Museum am Ufer geplant. Überdies soll sogar ein Riesenrad, ähnlich des London Eye, erbaut werden. Die Bauarbeiten sollen laut Bürgermeister Sovan Chatterjee bis Januar 2013 bereits abgeschlossen sein.

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