Die vietnamesische Regierung setzt in ihrem Zehn-Jahres-Plan zur touristischen Entwicklung vor allem auf Luxusreisen. Grund dafür ist, dass 100 Pauschalurlauber dem Land wirtschaftlich weniger bringen, als zehn Luxus-Urlauber. Darüber hinaus würden die Ressourcen von Vietnam durch weniger Touristen geschont.

Der Anfang für diesen Plan ist gemacht: Das Six Senses auf der Insel Con Son, einst eine Gefängnisinsel, spricht vor allem gut betuchte Gäste an. Pro Nacht müssen Urlauber mit Kosten von 800 Euro rechnen, dafür erhalten sie aber auch einiges geboten. So gibt es ein 150 Quadratmeter großes Appartement. Das ist ausgestattet mit einem eigenen Pool, einem riesigen Badesalon, einer italienischen Kaffeemaschine, einem Himmelbett und einem Flachbildschirm. Errichtet ist es aus den feinsten einheimischen Hölzern.

Hinzu kommt, dass die Betreiber des Six Senses, das schwedische Topmodel Eva Malmström Shivdasani und ihr Mann Sanu, auf Ökologie setzen. So errechnen sie jedes Jahr, wie hoch der CO2-Ausstoß ihrer Hotels, sowie der An- und Abreise ihrer Gäste ist. Um diesen auszugleichen, unterstützen sie ein Projekt, das Kohlekraftwerke durch Windkraftwerke ersetzt und in Südindien zu Hause ist.

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