Religion ist sehr wichtig in Asien. Nicht nur der Islam und das Christentum haben ihren Ursprung in Asien, Buddhismus, Hinduismus und Sikhismus spielen eine große Rolle in Asien.
Das Christentum in Form der evangelischen und katholischen Kirche, wird in unseren Breitengraden wohl jedem bekannt sein. Aber das Christentum besteht nicht nur aus den Evangelisten und Katholiken, auch die orthodoxe, koptische und armenische Kirchen zählen zum Christentum. Alle Christen glauben an Jesus Christus, haben aber unterschiedliche Formen des Glaubens.

Der Islam unterscheidet sich in seiner Zeitrechnung vom Christentum.Es wird nach dem Mondkalender gerechnet, wobei sich jedes Jahr die islamischen Feste, im Vergleich zum gregorianischen Kalender, um 11 Tage zurücksetzen. Der Islam ist geprägt vom Monotheismus, das bedeutet es gibt nur einen Gott, der niemanden neben sich hat und unteilbar ist. Im Gegensatz zur Dreieinigkeit im Christentum.

Siddhartha Gautama gilt als Begründer des Buddhismus. Als Sohn reicher Eltern lebte er in Saus und Braus bis er mit 29 Jahren feststellte, das dies nicht der Weg zum Glück sein konnte. Er machte sich auf einen langen Weg, der ihn einige Einblicke in verschiedene andere Religionen werfen lies. Askese, Studium und Meditation führten zu einem Erlebnis des Erwachens, nach dem er anfing seine Philosophien zu lehren.

Der Hinduismus ist eine Religionsform, die sich aus mehreren Religionen zusammen setzt. Während im Christentum und im Islam ein einheitliches Glaubensbekenntnis vorhanden ist, sucht man dieses im Hinduismus vergeblich. Die Reinkarnation ist eine Gemeinsamkeit, die sich in allen Formen des Hinduismus findet.

Eine der jüngsten monotheistischen Weltreligionen ist der Sikhismus. Er hat über 20 Millionen Anhänger und wurde etwa im 15 ten Jahrhundert in Nordindien gegründet. Sikhs erkennt man an ihren kunstvoll gebundenen Turbanen. Normalerweise haben alle Sikh Männer den Nachnamen Singh, was soviel wie Löwe bedeutet. Frauen heißen Kaur, was Prinzessin bedeutet. Diese Namensführung wurde im 17. Jahrhundert eingeführt. Manche Sikhs verwenden noch einen zweiten Nachnamen und zwar den ihrer Kaste, ihres Herkunftsortes oder ihres Berufes.