Südasien ist eine Region in Asien, die oft auch als Vorderindien bezeichnet wird. Die Landgrenzen von Südasien bestehen aus Gebirgen. Da ist zum Beispiel der Himalaya, der Südasien im Norden gegen Tibet abgrenzt. Im Westen grenzt das Bergland von Belutschistan Südasien gegen Vorderasien ab. Patkai und Arakgebirge bilden im Osten die Grenze zu Südostasien. Der Indische Ozean bildet die südliche Grenze von Südasien.
20 Prozent der Weltbevölkerung leben in Südasien, der ärmsten Region der Welt.
Zu Südasien gehören:
Indien
Bangladesh
Bhutan
Maledivien
Nepal
Pakistan und
Sri Lanka.
In Südasien leben 1.5 Milliarden Menschen. Die Fläche Südasiens beträgt 4.495.619 km².
Geologisch gesehen ist Südasien eine Besonderheit, denn diese Region liegt auf einer eigenen tektonischen Platte. Deshalb nennt man Südasien auch den indischen Subkontinent. Vor 43-64 Millionen Jahren löste sich die Platte mit dem indischen Subkontinent von der Antarktis ab und wanderte in rund 50 Millionen Jahren dahin, wo sie heute liegt. Die Stelle an der die beiden Platten aneinander gestoßen sind, stellt heute den Himalaya und seine Nachbargebirge dar.
Indien ist das größte Land von Südasien. Dort leben 349 Menschen auf einem Quadratkilometer. Die Fläche von Indien ist 3,3 Millionen km², somit ist Indien der 7 größte Staat der Welt. Auf dieser Fläche leben fast 1,2 Milliarden Menschen. Der Name Indien leitet sich vom Grenzfluss Indus im Norden Indiens ab. Man findet in Indien sehr viele verschiedene Tierarten.
Die kleineren Staaten wie Bhutan, Nepal und Bangladesh, die im Osten an Indien grenzen und Pakistan, welches im Westen an Indien grenzt, machen nur einen kleinen Teil der Region Südasien aus. Ihre Fläche zusammen genommen macht nicht mal ein Drittel der Fläche von Indien aus. Auch die Einwohnerzahlen der kleineren Staaten in Südasien ist mit 342.672.289 rund zwei Drittel kleiner. Indien ist also das wichtigste Land in Südasien und trotz seiner Gegensätze oder aufgrund dieser, bestimmt eine Reise wert.
