Die Hauptstadt der Volksrepublik China ist Peking, auch Beijing genannt. Peking liegt in der Provinz Hebei etwa 110 km nordwestlich vom Golf von Bohai, einem Randmeer vom Gelben Meer.

Die Stadt ist direkt der chinesischen Zentralregierung unterstellt. Im Verwaltungsgebiet leben etwa 17,6 Millionen Menschen. Allerdings stellt dieses Gebiet, welches etwa so groß wie Schleswig-Holstein ist, kein zusammenhängendes Stadtgebiet dar und ist von der Struktur her eher mit einer Provinz vergleichbar.

In der Kernstadt mit einer hohen Bebauungsdichte und einer geschlossenen Orts-Form leben etwa 7,7 Millionen Einwohner. Peking ist heute das politische, und ein wichtiges wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des Landes. In der Stadt gibt es zahlreiche Theater, Museen und historische Bauwerke zu besichtigen.

Ein herausragendes Bauwerk ist die „Verbotene Stadt“, die neben vielen kleinen Palästen und Tempeln das Palastmuseum herbergt. Sehenswert sind auch der Tian’anmen-Platz oder der Himmelstempel im südlichen Teil der Stadt, und auch der alte und der neue Sommerpalast nördlich des Zentrums. Etwa 70 km nördlich der Hauptstadt befindet sich in Badaling der von Touristen meistbesuchte Abschnitt der Chinesischen Mauer, der mit staatlichen Mitteln restauriert wurde.

Verbotene Stadt in Peking - China

Die Verbotene Stadt in Peking

China bietet als Land eine faszinierende Geschichte und unvergessliche Kultur, an die sich Reisende immer wieder gern zurückerinnern werden. Somit ist es kein Wunder, dass China für viele Menschen ein absoluter Traum ist, den sie sich im Laufe ihres Lebens erfüllen möchten.

Als Alternative zu einem klassischen Touristenbesuch bietet es sich an gerade Peking einen ausgedehnteren Besuch mit „Tiefgang“ abzustatten. Die „Chinese Language School Beijing“ bietet beispielsweise spannende „Immersion“ Sprachkurse an. Man lebt 4 Wochen in einer echten chinesischen Familie (die kein Englisch oder deutsch sprechen) und kann so direkt in die chinesische Sprache und Kultur hautnah eintauchen. Freundschaften für’s Leben sind da vorprogrammiert.

Wer einen klassischen Besuch als Tourist und nicht Sprachschüler bevorzugt, sollte sich einen geschichtlichen Reiseführer leisten. Dieser kann sehr hilfreich sein, wenn man sich auch grundlegend über Hintergründe oder mythologische Begebenheiten informieren will. Denn so wird der Besuch der Sehenswürdigkeiten noch einmal zu einem ganz besonderen Erlebnis, unvergesslicher Natur.

Die Geschichte von Peking

Sie reicht bis über 1.000 Jahre v. Chr. zurück. Peking war Jahrhunderte lang ein bedeutendes Handelszentrum und galt als ein wichtiger strategischer Punkt. Daher war die Stadt stets umkämpft und Eroberungen ausgesetzt. Vor allem die Eroberung durch Dschingis Khan und die nachfolgende Herrschaft durch das Mongolenreich im 13. Jahrhundert hatte eine entscheidende Bedeutung für die Entwicklung der Stadt. Aus den alten Trümmern der Eroberungskriege ließen die mongolischen Khans eine neue Hauptstadt entstehen. Daher findet sich in diese Stadt ein bunter Mix aus Neuem und traditionell altem und geschichtlich Wertvollem. Sie bietet demnach ein Abenteuer für Entdecker und geschichtlich interessierte Menschen.

Die sogenannte Yuan-Dynastie wurde 1368 von der Ming-Dynastie abgelöst. – Ein Begriff den die meisten Menschen schon einmal gehört haben. Das Machtzentrum dieser Dynastie befand sich in Nanjing (Südliche Hauptstadt). Anfang des 15. Jahrhundert wurde Peking zur Kaiserstadt aufgebaut und erhielt den heutigen Namen, der „Nördliche Hauptstadt“ bedeutet.

In dieser Zeit wurde auch die Verbotene Stadt errichtet, die heute eine bedeutende Sehenswürdigkeit der Stadt ist und 1987 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Viele Filme beschäftigen sich mit dieser „Verbotenen Stadt“ und auch den Mythen, die sich um sie ranken. Dies macht sie zu einer der interessantesten Gebiete, die jederzeit einen Besuch wert sind und die grundsätzlich auf der Besuchsliste der meisten Reisenden steht. Auch für Einheimische ist diese Stadt ein zentraler Punkt für Familienausflüge in der Freizeit.

Aus dieser, bereits genannten Zeit, stammt auch der Himmelstempel im Süden der Kaiserstadt, der heute ebenfalls eine beliebte Touristenattraktion ist. Die Herrschaft der Qing-Dynastie ließ weitere Paläste und Tempel folgen. Das berühmteste Bauwerk ist der Sommerpalast nördlich des Stadtkerns von Peking. Dieser Sommerpalast ist mit einer imposanten einzigartigen Gartenanlage umgeben, die unglaubliche Faszinationen bietet. Der unmittelbar in der Nähe liegende neue Sommerpalast war das letzte prächtige Bauwerk Pekings, was unter der Herrschaft der Kaiserdynastien entstand.

Nach Abdankung des letzten Kaisers wurde 1912 die Republik China gegründet. Sun Yat-sen hieß der neue Machthaber in China, der sein Machtzentrum wieder in Nanjing einrichtete. Nach der Machtübernahme der Kommunisten 1949 wurde Peking wieder als Hauptstadt eingerichtet. Um sich von der alten Geschichte zu befreien, mussten viele historische Bauwerke weichen, um Platz für moderne Bauten zu schaffen.

In den nachfolgenden Jahren wurde auch der Tian’anmen-Platz, der als Platz des himmlischen Friedens bekannt ist, umgestaltet und mit dem Mausoleum von Mao Zedong ergänzt. Dieser Platz, der bis 1911 nicht zugänglich war, erlebte 1989 ein Massaker, mit dem die Regierung die Proteste der chinesischen Demokratiebewegung niederschlug.

Die Kultur des Landes spiegelt sich grundsätzlich gerade in Peking wieder. Unvergessliche Bauten und viele andere Dinge weisen immer wieder auf Geschehnisse in der Geschichte hin, so dass man als Reisender gar nicht lange genug bleiben kann, um hier alles zu bewundern und zu verstehen. Das Land ist grundsätzlich mehr als eine Reise wert, wenn man viele Dinge für sich neu entdecken möchte.

Eine Mischung aus Abenteuer, Kultur und modernem Leben erwartet Reisende, die ihre Zeit in Peking verbringen.
Im Jahr 2008 fanden in Peking die Olympischen Sommerspiele statt.

Olympia Skulpturen in Peking - China

Olympia Skulpturen in Peking