66 km südwestlich von Amman liegt der Hügel, auf dem einst die Festung von Herodes stand, nach dem griechischen Wort maxaira (das Schwert) Macherus genannt – in Jordanien heute unter dem Namen Mukawer bekannt.

Vom Plateau des Festungshügels hat man einen weiten Blick über das Tote Meer, nach Palästina und bis zu den Bergrücken, hinter denen Jerusalem liegt.

Der Hashemitenkönig Alexander Jannaeus ließ das Fort um das Jahr 90 v. Chr errichten. Es wurde von Gabinius im Jahre 57 v. Chr zerstört, von Herodes dem Großen aber wieder aufgebaut, der als Basis nutzte seine Herrschaft über das Jordanland zu sichern. Nach seinem Tod ging das Fort an dessen Sohn, Herodes Antipas, über. Hier am Mukawer soll Herodes Antipas den Täufer Johannes gefangen gehalten und später geköpft haben, berichtet der römische Geschichtsschreiber Flavius Josephus.

Nach dem Tod von Herodes Antipas ging Macharus an Herodes Agrippa, bis schließlich die Römer die Kontrolle über die Region übernahmen. Hier wagten die Juden 66 n. Chr einen ersten Aufstand gegen die Herrschaft Roms. Es folgte eine lange Belagerung des Hügels durch die Römer, bis die Rebellion der Juden zerschlagen wurde.

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