In diesen Tagen veranstaltete man die erste Kreuzfahrt in Nordkorea. Das Kreuzfahrtschiff hat allerdings mit dem gewohnten Luxus europäischer Kreuzfahrtschiffe nichts gemein. Die „Man Gyong Bong“ stach zunächst mit mehr als 120 Reportern und Journalisten an Bord auf ihre 21-stündige Tour. Sie führt von Rajin, einer Hafenstadt im Nordosten Nordkoreas in die touristisch bereits erschlossene Region um den Kumgang-Berg.

Bei der „Man Gyong Bong“ handelt es sich um einen 40 Jahre alten Frachter, der in den vergangenen Monaten saniert wurde. Wer nun denkt, dass er hier Luxus pur erwarten kann, ist aber fehl am Platze. Zwar sind Wasserhähne an Bord vorhanden, doch fließt daraus kein Wasser. Zwar können Passagiere an Bord übernachten, allerdings nicht in Betten, sondern auf Matratzenlagern.

Dennoch gehen Experten davon aus, dass das erste Kreuzfahrtschiff Nordkoreas Zuspruch finden könnte. Wer sich traut, in das touristisch kaum erschlossene Land zu reisen, der sucht das Unbekannte, den besonderen Reiz des Gefährlichen und Unentdeckten. Und genau das kann ihm bei einer Kreuzfahrt mit der „Man Gyong Bong“ geboten werden.

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