Die Nahrungsmittelpreise haben inzwischen nicht nur den Höchststand von 2008 übertroffen und somit eine neue Rekordmarke erzielt, sondern steigen noch stetig weiter. Dies hat die UN-Nahrungsmittelagentur FAO in Rom ermittelt – und warnt gleichzeitig von den drohenden weltweiten Auswirkungen, welche neben neuen Hungersnöten in den afrikanischen Entwicklungs- und Schwellenländern auch bald eine extreme Nahrungsmittel-Verknappung in Asien mit sich bringen könnte.

Als Gründe für die Besorgnis erregenden Rekordpreise führt die FAO die anziehende Weltwirtschaft, vor Allem aber auch die vielen klimabedingten Ernteausfälle an. So hätten zum Beispiel die Jahrhundert-Überschwemmungen in Australien – einem der größten Getreidelieferanten der Welt – die Ernte ganzer Regionen zerstört, und in China drohe nun die schwerste Dürre seit Jahrzehnten.
Damit sei zu erwarten, dass insbesondere die Menschen in den Entwicklungsländern Afrikas und Asiens zunehmend unter den Konsequenzen der ständig steigenden Lebensmittelkosten zu leiden haben und die Zahl der Hungernden und Unterernährten bald auf weltweit 900 Millionen steigt – ohne dass eine Umkehr jenes Trends in Aussicht ist.

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