Thailand erlebt seit den Siebziger Jahren einen nicht enden wollenden Ansturm an willkommenen Urlaubern. Angefangen hat es mit einer Handvoll an Aussteigern, die abseits der üblichen Pfade wandeln wollten und mit nichts weiter als einem Rucksack das Land erkundeten.

Doch schon bald entdeckten auch die Pauschaltouristen das freundliche und attraktive Land in Südostasien und die Touristenzahlen schossen in die Höhe – genau wie die Hotelanlagen und Unterkünfte. Individualität oder gar Naturschutz wurden kleingeschrieben. Doch in den letzten Jahren stellt sich in Thailand ein kontinuierliches Umdenken ein, vom dem als Urlauber nur profitieren kann.

Individualität bei der Thailand-Reise – auf die Planung kommt es an

Foodmarket Thailand

Foodmarket Thailand

Wer heutzutage bei seinem Thailand Urlaub Aspekte wie Nachhaltigkeit und Individualität mit einbeziehen möchte, hat eine breite Palette an Möglichkeiten dies zu tun – und bei der Planung der Reise fängt es schon an. Reiseveranstalter, die in Thailand ansässig sind, stellen sicher, dass das ins Land gebrachte Geld auch dort ankommt, wo es hin sollte – nämlich in die Taschen der Einwohner Thailands.

Örtliche Reiseveranstalter haben zudem den Vorteil, dass sie die Hotelanlagen und Resorts auch wirklich aus dem Effeff kennen – und immer ein paar Geheimtipps auf Lager haben, die man über ein deutsches Reisebüro vielleicht nicht bekommen hätte. So kann man seinen Urlaub in Thailand – bei einem Thailand-Spezialisten – ganz bequem und individuell gestalten und sich ruhigen Gewissens sicher sein, dass der Urlaub nicht nur unvergesslich sein, sondern auch keine negativen Spuren im Land hinterlassen wird.

Das „grüne Bewusstsein“ ist auch in Thailand angekommen und es sind gerade die anspruchsvollen Resorts und Hotels, die sich in dieser Hinsicht positiv hervortun. Ob Pools, die mit Regenwasser gefüllt werden oder der komplette Verzicht auf Plastikflaschen – innovative Ideen und alternative Denkweisen tragen der Verantwortung gegenüber der Natur und dem Land Rechnung.

Das Lächeln der Thai

Thailänder gelten als ein besonders gastfreundliches und höfliches Volk. Ein Lächeln kann in diesem Land also eine Menge bewirken. Dabei gilt es natürlich zu erwähnen, dass auch die Bewohner Thailands keineswegs eine homogene Masse sind, sondern sich aus vielen verschiedenen Kulturen und Ländern zu einem Ganzen vermischt haben. Chinesische, burmesische und Khmer Einflüsse und viele verschiedene Dialekte ergeben eine bunte Mischung, die den Reiz dieses liebenswerten Volkes ausmacht.

Mit einem Lächeln drücken die Thai vieles aus: von einer freundlichen Begrüßung, über eine Respektsbekundung, bis hin zur Beschwichtigung bei einem Streit, kann diese Geste fast alles bedeuten. Die Thai sind sehr stolz auf ihre Kultur und Traditionen und empfinden große Freude daran, wenn sie sehen, dass ihre Güter und ihr Land auch von den „Farangs“, den Ausländern, respektiert und geachtet werden.
Doch auch, wenn sie sich einmal von den Urlaubern verletzt fühlen sollten, verstecken sie ihre Gefühle hinter einem Lächeln – was es manchmal etwas schwierig macht, eine ehrliche Kommunikation zustande kommen zu lassen.

Solange man sich als Urlauber aber an die gängigen Bräuche und Gepflogenheiten hält und ehrliches Interesse zeigt, wird man in den Thailändern zuvorkommende und liebenswürdige Gastgeber finden, die es genießen, ihr Land präsentieren und repräsentieren zu dürfen.

Urlaub im Einklang mit dem Land

Als Besucher gibt es ganz einfache Mittel und Wege, sowohl den Bräuchen und Traditionen der ThailänderRechnung zu tragen, als auch im Einklang mit der Natur einen unvergesslichen und nachhaltigen Urlaub zu verbringen. Das kann ganz klein beginnen – indem man zum Beispiel keine Abfälle in die Natur wirft oder diverse Touren lieber mit dem Fahrrad, statt mit dem Auto plant.

Tempel in Chiang Mai

Tempel in Chiang Mai

Für Besuche in einem der zahlreichen Tempel gibt es auch einige einfache Verhaltensregeln: Männer sollten eine lange Hose tragen und auch Frauen sollten darauf achten, keine allzu aufreizende Kleidung zu tragen, wenn sie einen Tempel betreten. Es sollte sich auch von selbst verstehen, die Schuhe vor dem Eintreten auszuziehen und darauf zu achten, ob in dem Tempel eventuell ein Fotografierverbot herrscht.

Für die Thailänder stellt der Kopf eine heilige Stelle des Körpers dar! Es ist demnach verpönt, einem Fremden (dies gilt vor allem auch für Kinder) über den Kopf zu streichen, selbst wenn es freundlich gemeint ist. Auch die für Europäer eigentlich vollkommen selbstverständliche Geste, nämlich mit dem Finger auf etwas zu zeigen, kann in Thailand als unhöflich empfunden werden. Man nutzt in diesen Fällen, wo man auf etwas deuten möchte, lieber die leicht geballte Faust mit dem Daumen zum Zeigen.

Sollte in Thailand die Nationalhymne ertönen – und dies geschieht jeden Tag pünktlich um acht Uhr morgens und um 18 Uhr abends aus dem Radio oder Fernseher – sollte man seinen Respekt zollen und kurz innehalten. Und die Nationalhymne dauert nur eine knappe Minute. Das ist eine Zeitspanne zum Verharren, die wirklich jeder Urlauber haben sollte, um sein ehrliches Interesse an Thailand, an den Menschen und ihrer Kultur zu bekunden.

Thailand in seiner ganzen Pracht erleben

Natürlich ist es verlockend, sich zwei Wochen lang in einem schicken Urlaubsresort von A bis Z verwöhnen zu lassen. Aber dabei wird man wahrscheinlich nicht besonders viel von der farbenfrohen Kultur und der reichen Geschichte Thailands mitbekommen und könnte auch genauso gut auf die Seychellen, die Bahamas oder nach Mallorca fliegen. Will man sich wirklich von Thailand verzaubern lassen – und das kann man in Thailand vorzüglich – sollte man seinen Urlaub dementsprechend individuell und flexibel gestalten.

Ein paar Tage im geschichtsträchtigen Norden und Nordosten mit Besuchen in Chiang Mai oder am goldenen Dreieck, Besuche in den Großstädten wie Bangkok oder in einem der fast zweihundert Nationalparks, Marineparks und Naturschutzgebieten sowie ein paar Tage am Strand unter Palmen sorgen dafür, dass Thailand einen unweigerlich in seinen Bann ziehen wird.

Legt man dabei auch noch Wert auf Nachhaltigkeit und die Erhaltung der Natur sowie der Kultur, ist Thailand ein Urlaubsland, das man sicherlich nicht mit nur einem Besuch abhaken, sondern immer wieder besuchen wird.

Elefantenbad

Elefantenbad

Thailand ist, was den Schutz seiner Schätze betrifft, auf einem sehr guten Weg. Mit ein wenig Recherche im Vorfeld und bei der Planung sowie mit der Wahl von nachhaltigen Reiseveranstaltern und Hotels, hat man die Möglichkeit, das Seinige zur Erhaltung dieses Landes beizutragen.

Zertifikate, wie zum Beispiel das Green Globe Certificate, geben Aufschluss darüber, ob eine Hotelanlage Vorkehrungen trifft, um die Natur zu schonen und zu erhalten. So ist es schon im Vorfeld ganz einfach, seinen Urlaub individuell, angenehm und doch bewusst zu wählen, um den Aufenthalt in Thailand ruhigen Gewissens und in vollen Zügen auszukosten.

Eine Antwort

  1. Uwe Zukowski

    …..ein wirklich sehr guter Beitrag. Nur, wir bereisen Thailand mit dem Auto. Unsere letzte Fahrradtour war einfach nur von Hua Hin nach Cha Am und zurück.

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